Ausflugsziele & Sehenswertes in Bad Bleiberg und Umgebung - Vivea Gesundheitshotels
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Die Vielfalt der Region

Die Geschichte des Bergbaus in Bad Bleiberg interessiert Sie?

Dann empfehlen wir Ihnen, eines der Schaubergwerke zu besichtigen. Wer das hiesige Brauchtum kennenlernen möchte, tut gut daran, den Villacher Kirchtag im Sommer oder den Perchtenlauf Villach im Winter zu besuchen.

Die Region um Bad Bleiberg

Bad Bleiberg ist ein kleiner Ort, ganz in der Nähe von Villach. Wie der erste Teil des „Familiennamens“ BLEIberg unschwer erkennen lässt, wurde hier über Jahrhunderte Blei (aber auch Zink) abgebaut.

Der „Vorname“ zeigt uns wiederum, dass die Gemeinde im idyllischen Bleiberger Hochtal als Thermalort mittlerweile eine eher touristische Ausrichtung erfahren hat. Einem unerwarteten Wassereinbruch im Jahr 1951 ist es zu „verdanken“, dass plötzlich 26 Grad warmes Thermalwasser in die Bergwerksstollen eindrang. Glück im Unglück, denn zu diesem Zeitpunkt wies der Bergbau schon lange nicht mehr die Rentabilität vergangener Jahrhunderte auf und wurde 1993 ganz eingestellt. Aber da hatte man mit dem Thermalangebot bereits einen zweiten Zug (pardon: Hunt) auf Schiene gebracht.

Naturpark Dobratsch

Im Jahr 1348 ging vom Dobratsch, nahe dem Dreiländereck Österreich, Slowenien und Italien, zum wiederholten Mal in der Geschichte dieses Kärntner Berges ein gewaltiger Felssturz herab. Alles Leben, so wollte es scheinen, war mit einem Mal...

Im Jahr 1348 ging vom Dobratsch, nahe dem Dreiländereck Österreich, Slowenien und Italien, zum wiederholten Mal in der Geschichte dieses Kärntner Berges ein gewaltiger Felssturz herab. Alles Leben, so wollte es scheinen, war mit einem Mal unter Massen von Geröll verschwunden.

Doch bald zeigte die Natur, wie sie mit Ereignissen dieser Art umzugehen vermag. Neues Leben entstand in unvergleichlicher Schönheit inmitten einer bizarren, eindrucksvollen Landschaft. Der Südabsturz des Dobratsch mit dem vorgelagerten ausgedehnten Bergsturzgebiet zählt zu den bedeutendsten Naturlandschaften des gesamten Alpenraumes. Im Jahre 1942 wurde der Naturpark Dobratsch zum Naturschutzgebiet erklärt.

Das Gebiet zählt durch Karstquellen, Höhlen und einer Bergsturzlandschaft zu den malerischsten Gegenden Österreichs.

Der Naturpark Dobratsch steht vor allem für Erholung und Naturschutz, aber auch Bildung und Regionalentwicklung. Naturkundliche Wanderungen stehen ebenso auf dem Programm wie die Vermittlung von Tradition und viele bunte Feste. Einkehrmöglichkeiten auf verschiedensten Almhütten sorgen für ein gemütliches Hüttenambiente.

Terra Mystica & Terra Montana

Die traditionsbewussten Bleiberger wollten ihr montanistisches Erbe jedoch nicht in Vergessenheit geraten lassen und überlegten, wie man die Bergbauvergangenheit touristisch nutzen könnte. „Terra Mystica“ und „Terra Montana“ lauten die...

Die traditionsbewussten Bleiberger wollten ihr montanistisches Erbe jedoch nicht in Vergessenheit geraten lassen und überlegten, wie man die Bergbauvergangenheit touristisch nutzen könnte. „Terra Mystica“ und „Terra Montana“ lauten die Antworten, die schnell gefunden waren. 

Dahinter verbergen sich zwei Schaubergwerke die zeigen, wie über Jahrhunderte dem Erzberg in mühevoller und gefährlicher Arbeit seine Schätze abgerungen wurden. Über eine 68m lange Bergmannsrutsche – übrigens die längste in Europa – gelangt man in die Wunderwelt unter Tag. Faszinierende Multimediashows gewähren Einblick in die Entstehung der Erde. Eine Wasserrad-Fördermaschine aus dem Jahr 1831 lässt längst vergangene Bergmannstage aufleben. Natürlich erfährt man auch Wissenswertes über den Bergbau in Bad Bleiberg: 

Zum Beispiel, dass der tiefste Punkt des gesamten Stollensystemes 850m unter Tage und somit nicht einmal 100 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Oder, dass das gesamte Stollen- und Schächtesystem eine Länge von 1.300 km aufweist und seit dem 14. Jahrhundert 30 Mill. Tonnen Erz gefördert worden sind, aus denen drei Millionen Tonnen Blei- und Zinkmetall erzeugt wurden.

Stollenwanderung

Um auch jenen Mensch, die sich davor scheuen in den Berg einzufahren, das Thema Bergbau näher zu bringen, wurde kürzlich ein Stollenwanderweg errichtet.

Um auch jenen Mensch, die sich davor scheuen in den Berg einzufahren, das Thema Bergbau näher zu bringen, wurde kürzlich ein Stollenwanderweg errichtet. Dieser 5 km lange Panoramaweg, der am Fuße des Erzberges an der Oberfläche entlangführt, verbindet 25 der ehemals 1.200 Bleiberger Stolleneingänge. Ohne allzu tief in den Berg einzudringen, kann man sich über Bergwerkstradition aber auch Mineralien und Thermalwasservorkommen informieren. Und wer weiß, vielleicht obsiegt die solcherart erwachte Neugierde und der Wanderer entschließt sich doch noch, den Geheimnissen von Terra Mystica und Terra Montana auf den Grund zu gehen.

Kärntner Seenland

Südlichster Badesee der Region ist der Faaker See, in dessen Mitte sich eine entzückende Insel befindet. Keines der Kärntner Gewässer glitzert azurblauer unter der strahlenden Sonne.


Der mit 11 Kilometern längste See der Region ist der Ossiacher See. Alle Arten des Wassersports kann man hier ausüben. Zur internationalen Berühmtheit wurde der Ossiacher See als Austragungsstätte des „Festivals Carinthischer Sommer“, das gemeinsam mit Salzburg und Bregenz zur Trias der großen internationalen Sommerfestspiele in Österreich zählt. In der barocken Stiftskirche Ossiach werden seit 1974 Kirchenopern aufgeführt, die weltweit Beachtung finden.

     

      Burg Landskron

      Schwertfunde, Inschriftsteine und Hügelgräber beweisen, dass Landskron schon im 9. Jahrhundert v. Chr. besiedelt war. Eine Anzahl dieser Funde ist heute im Kronensaal eingemauert.

       

      Die Burg Landskron zählt zu den schönsten Ausflugszielen Kärntens. Die Adler-Flugschau, welche inmitten des atemberaubenden Ambientes der Burg besucht werden kann, bietet den Besuchern alles Wissenswerte über Greifvögel. In einer rund 45-minütigen Vorführung können die frei am Himmel fliegenden Vögel und Eulen bestaunt werden. Wer danach noch immer nicht genug hat, stattet den Japan-Makaken am Affenberg einen Besuch ab

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